Podcast Folge 34: Kathy Kelly und der Mut zum Frieden

Kathy Kelly

Von Marc Eliot Stein, März 27, 2002

Die Friedensaktivistin Kathy Kelly hat Grenzen in gefährliche Kriegsgebiete überschritten und wurde mehr als 80 Mal festgenommen, um Flüchtlingen und Opfern zu helfen und ein Verständnis für die wahre Natur von Krieg, Sanktionen, struktureller Gewalt, Inhaftierung und Ungerechtigkeit zu erlangen. In Folge 34 der World BEYOND War Podcast sprechen Anni Carracedo und Marc Eliot Stein mit Kathy Kelly über ihr Leben als furchtloser Aktivist und begrüßen sie in der neuen Rolle der Vorstandsvorsitzenden dieser Organisation.

Anniela Carracedo und Marc Eliot Stein

Diese Episode markiert Annis Debüt als Interviewerin für diesen Podcast und beginnt damit, sich mit Kathys frühen Tagen zu befassen, in denen sie Zeuge von Rassismus im segregierten Chicago wurde und eine Verhaftung riskierte, um gegen die obligatorische Registrierung zu protestieren. Letzteres führte zu ihren ersten Erfahrungen im Gefängnis.

„Ich wurde verhaftet, weil ich gesungen habe … Ich wurde weggeschleppt und sieben Stunden lang in Reiswagen geschmort und gefesselt und jemand kniete auf mir und ich dachte, wenn ich eine andere Farbe hätte und sagte: ‚Ich kann nicht atmen' …"

Wir sprechen über Kathys persönlichen Ansatz zum Widerstand gegen die Einkommenssteuer gegen Protestkriege, den Film „Night and Fog“ und die vielen Gründe, warum der Gefängnis-Industrie-Komplex in den USA abgeschafft werden muss. Wir hören auch von den Flüchtlings- und Kriegsopfergemeinschaften, bei denen Kathy Zuflucht gefunden hat, und von den schockierenden Szenen menschlicher Verwundbarkeit und Sprachlosigkeit, die sie miterlebt und versucht hat zu helfen. Unser Gespräch kehrte immer wieder zu der grundlegenden Empörung einer unmoralischen Außenpolitik zurück, die menschliches Leid und menschliche Bedürfnisse ignoriert.

„Es ist ja nicht so, dass die Air Force Kuchenverkäufe veranstaltet, um Geld zu sammeln. Wir haben den Kuchenverkauf für die Bildung … er führt dazu, Kinderopfer zu praktizieren.“

Von der Verwüstung winziger Gefängniszellen bis hin zu den hochtrabenden Anmaßungen von Gipfeltreffen der Vereinten Nationen stellt dieses Podcast-Interview eine belebende Herausforderung für alle Friedensaktivisten dar: Was bedeutet es, unser Leben einer dringenden, aber schmerzhaften menschlichen Sache zu widmen? Kathy Kelly spricht in dieser Folge vom Mut zum Frieden. Sie hat diesen Mut gelebt, und ihr Beispiel für persönliche Opfer winkt uns allen zu, wenn sie nun die Rolle der Vorstandsvorsitzenden von WBW übernimmt und unsere derzeitige Vorstandsvorsitzende und Mitbegründerin Leah Bolger ersetzt, deren großartige Arbeit mit dieser Organisation ebenfalls sein wird verpasst.

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Musikausschnitt für Folge 34: „Para la guerra nada“ von Marta Gomez.

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